Samstagabend.

Mädelsstress, Alleinsein, Kopfschmerzen, Schnupfen… und die altbekannte Frage: Was ziehe ich heute Abend an?

Die letzten beiden Wochenenden war ich irgendwie in diesem schwarzen Loch voller Depressionen gefangen. Ich bin zwar immer noch nicht schlauer was mein Leben angeht, ob ich etwas ändern soll… Zwar finde ich schon allein diese Überlegung bedeutet ich sollte wirklich etwas ändern, jedoch bin ich (noch) nicht bereit diesen Schritt zu gehen.

Heute Abend kann ich mal wieder abschalten. Ich treffe meine Mädels, meine alten Arbeitskolleginnen, wir gehen essen und planen den Wellnesstag den wir unserer Freundin zum Geburtstag geschenkt haben. Heute gab es jedoch schon wieder Stress.  Jedenfalls ist eine raus heute und das finde ich echt schade, hatte mich sehr gefreut, da ich sie jetzt schon lange nicht mehr gesehen. Ziemlich nervig. Aber freue mich trotzdem.

Mit Flo läuft es… nicht so gut. Nachdem wir den Versuch „Freunde ohne Extras“ gestartet haben, kam uns leider prompt das Extra dazwischen… Jetzt versuche ich etwas Abstand zu gewinnen. Ich mag ihn. Sehr sogar. Und ich kann mir mehr vorstellen. Aber er möchte keine Beziehung und ich habe keine Lust auf ihn, oder auch auf sonst jemanden, zu warten… Ich bin momentan irgendwie komplett überfordert mit allem. Und ich habe es wirklich satt alleine zu sein.

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Feelings are mutual

https://youtu.be/M-DOZ4XsMq0

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When it gets dark
You light the spark
And all the lies I tried to live by start falling apart
Whoever knew that it could be so painful
Feelings are mutual
Now I can’t escape
These things I’ve done
But my anxieties have promised me the worst is to come
So give up living for the life that you paid for
Feelings are mutual

I’m at a war with myself.

Stuck between loving you and leaving you like you always do.
Walk away, swear to god, I’ll find a way to hate you.
Your mistakes cast you away with all the love I gave you.
Save your breath, there’s nothing you can say to me.
So walk away, hope to god, you don’t find a way to break me.

Wieso bin ich momentan so emotional?
Ich bin ein einziges Nervenbündel. Alles und jeder nervt mich…
Arbeit… Jungs… dieser Ort, meine Wohnung. Alles.

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Die erste Woche mit neuem Dienstplan wäre geschafft. Ein Dienstplan den ich geschrieben, geändert, nochmal geändert… oh und noch mal geändert habe. Es ist nicht perfekt. Denn dazu haben wir zu wenig Personal, also quälen wir uns hin und wieder mit ca. 2-3 Mitarbeiterinnen weniger durch gewisse Stunden. Aber es geht nicht anders, wenn wir täglich drei Stunden mehr abdecken müssen, ohne Pause.
Die Woche war… ganz okay. Wie gesagt, ein paar Stunden sind furchtbar, Dienstag früh, Mittwoch früh… das absolute Chaos. Trotzdem haben wir es ganz gut gemeistert. Aber auf Dauer… wir werden sehen.

Davon abgesehen… wieso will man immer die Person, die man nicht haben kann? Und die Personen, die man haben kann, will man nicht.
»Du merkst, dass ich um dich kämpfe?« Ja. Aber das ändert nichts. Ich verstehe auch nicht wie das passieren konnte, er kennt mich überhaupt nicht. Es war nur ein One Night Stand. Keine Verpflichtungen, dass hatten wir ausgemacht. Um ehrlich zu sein war es nur eine Ablenkung. Ich war wütend auf Alex. Und ich war allein. So wie immer hier. Ich bin doch jung, ich bin 26 Jahre alt und verbringe den Großteil meiner Wochenenden alleine. Zu Hause, in meiner kleinen 1-Zimmer-Wohnung, auf der Couch. Das ist deprimierend.

Wie auch immer, es ist momentan einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Da ist immerhin noch Flo. Auch wenn er mich jetzt schon zweimal versetzt hat.
Aber wir sind auch nur Freunde. Zumindest ist das der Plan. Es ist zwar schwer das zu sagen ohne dabei an unsere gemeinsame Nacht zu denken, aber wir versuchen es.

Ich weiß gar nicht was das ist. Was hab ich an mir, dass ich dauernd versetzt werde? Das ist langsam echt nicht mehr lustig. Okay, es war noch nie lustig.

Zumindest sitze ich wieder allein herum. Vielleicht sollte ich einfach alles hier abbrechen und weggehen. Ich will es eigentlich nicht, aber ich bin hier so auch nicht glücklich.

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For Myself.

 »  https://youtu.be/Z2jXBo8PbTA 

You can love me or hate me,

You ain’t gonna change me, no.

See I don’t care how you take me,

You ain’t gonna break my soul,

‚Cus I can make it alone.

And if I gotta do it for myself,

Then I’m gonna do it for myself. 

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Ich verliere mich. Mal wieder, ist ja nichts Neues. Alexander weiß nicht was er will. Er hat mir weh getan. Sehr. Und jetzt fällt ihm plötzlich auf, das er mich vermisst. MICH. Nicht den Sex. Mich. Aber wie kann ich ihm das verzeihen, was er getan, was er gesagt hat? Wie kann ich ihm glauben? Ich weiß nicht ob er es ernst meint. Und ich bin schon viel zu weit entfernt von ihm. Ich fühle nicht mehr so. Ich weiß nicht, ob ich ihm im die Augen schauen kann, nachdem was er mir gesagt hat. Das ist zuviel gewesen. 

Und dann ist da Florian. Er war für mich da, hat mir zugehört. Obwohl er selbst genug Probleme hat. Wir sind füreinander da. Und das funktioniert jetzt nicht mehr. Denn ich merke wie gut er mir tut, ich habe Alex viel zu schnell „abgehakt” und fange an, Florian zu sehr zu mögen. 

Vielleicht liegt es einfach daran, dass momentan alles drunter und drüber geht und ich mich schrecklich allein fühl. Ich wünsche mir, mich könnte jemand wirklich lieben. Mir nicht mehr weh tut. Ich weiß, der Richtige kommt schon noch. Das mag ja sein, aber ich könnte zurzeit wirklich etwas Positives gebrauchen, bevor ich alles hinschmeiß. Jemand, der mich an der Hand nimmt und mir sagt „alles wird gut”. Könnte derjenige doch Alexander sein…? Ich will nicht nachgeben, ich glaube das wäre falsch. Ich kann so nicht glücklich werden. Ich würde immer an das Schlechte denken… Andererseits berühren mich seine Worte. Vielleicht meint er es Ernst und es könnte jetzt alles gut werden. 

Aber nein, ich gebe keine 2. Chancen mehr. Das hat noch nie zu irgendwas geführt. 

https://d-3286588011255675660.ampproject.net/1513979839742/frame.htmlAnd if I gotta do it for myself,

Then I’m gonna do it for myself

Das „Fest der Liebe“ und „frohes neues Jahr“. 

Ich musste wieder einmal feststellen, dass ich hier keinen Anschluss finde. Ich bin kurz davor alles zurück zu lassen, meine Sachen zu packen und weg zu gehen. 

Neuer Job, neue Stadt, neues Leben. 

Aber ich will nicht weg laufen. Trotzdem ist es gerade alles andere als leicht. Vor allem zu dieser Zeit. Weihnachten. Neujahr. 

Mein Job – mein „Traumjob“ – ich würde am liebsten kündigen. Warum soll man sich aufarbeiten? Ich sehe das nicht ein. In zwei Wochen wird alles anders. Alles schlimmer. Und ich schwöre mir… bevor ich weiterhin unglücklich bin, mich kaputt mache, werde ich gehen. 

Und Alexander. Ich bin wütend. Und traurig. Wütend, dass er nicht ehrlich war. Traurig, dass er mich nicht lieben kann. Wieso wiederholt es sich immer wieder? Ich bin immer nur gut genug für’s Bett. 

Und am meisten macht es mich wütend, dass ich es so nah an mich herangelassen habe. Dass ich jetzt meine wenigen freien Tage, bevor ich in das Irrenhaus zurück muss, mit heulen verbringe. 

Ich werde noch abwarten. Noch ausharren. Wenn sich hier nicht bald etwas gutes entwickelt, an diesem Ort, gehe ich. Ich hab nicht mal Freunde hier… 

https://youtu.be/kOyBhtPF5aw

… I’m fine

Drop tears in the morning
Give in to the lonely
Here it comes with no warning
Capsize, I’m first in the water
Too close to the bottom
I’m right back where I started
Said I’m fine